Der Lavasteingrill

Für den wahren Grillfreund dauert die Grillsaison bekanntlich vom 1. Januar bis zum 31. Dezember – und was gibt es Schöneres, als sich mit Familie und Freunden um eine Feuerstelle mit gegrilltem Fleisch und Gemüse zu versammeln? Lästig sind lediglich der stetige Bedarf an schweren Holzkohlesäcken und der unvermeidbare Qualm, der bei den Nachbarn häufig auf wenig Gegenliebe stößt. Auch die Wartezeit, bis die Holzkohle durchgeglüht ist, kann das Vergnügen trüben.

Ein Lavasteingrill kann eine echte Alternative für Sie sein. Bei dieser Grillart werden mittels Gas auf einem Rost liegende Lavasteine erhitzt, die die Hitze gut speichern und an das Grillgut abgeben. Der Grill erreicht schnell die nötige Temperatur, und es gibt keine Rauchentwicklung wie bei Holzkohlegrills. Meist kann der Grill mit einem Deckel geschlossen werden, sodass Sie höhere Temperaturen im Inneren erreichen und beim Grillgut und den Zubereitungsarten variieren können.

Gereinigt wird der Lavasteingrill, indem Sie nach dem Grillen bei geschlossenem Deckel den Grill nochmals aufheizen. Dieser Vorgang löst die Fettreste. Den Rost reinigen Sie einfach mit heißem Seifenwasser. Ein- bis zweimal während der Saison sollten Sie die Lavasteine entfernen und beispielsweise in Essigwasser auskochen. Alternativ können Sie auch neue Lavasteine kaufen, die in preisgünstigen Gebinden von mehreren Kilos angeboten werden.

Die Modellpalette ist groß, vom preiswerten Einsteigermodell bis zum fahrbaren Grill mit breiten seitlichen Ablageflächen ist alles verfügbar. Alles in allem ist ein Lavasteingrill schnell und einfach zu handhaben. Es liegt in der Natur der Sache, dass er nicht das typische Holzkohlearoma entfaltet, sondern ein eigenes, aber nicht weniger gutes – ob Sie sich für einen Lavasteingrill entscheiden, ist also im wahrsten Sinne des Wortes eine reine Geschmacksfrage!

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