Vegetarisch grillen – gesund und lecker

Längst vorbei sind die Zeiten, in denen einzig und allein Steak, Würste & Co. ihren Weg auf den heimischen Grill fanden. Mittlerweile hat es sich herumgesprochen, dass auch mit vegetarischen Leckereien der Genuss nicht zu kurz kommt. Wir zeigen Ihnen, was Sie beim vegetarischen Grillen alles beachten müssen.

Was kommt auf den Grill?

Tofu:
Viele Vegetarier schwören auf ihn, andere lassen ihn lieber weg. Tofu spaltet die Gemüter. Wer mit dem Fleischersatz grillen möchte, verwendet am besten naturbelassenen oder geräucherten Tofu. Es ist sinnvoll, den Tofu über Nacht zu marinieren, so dass er den gewünschten Geschmack annimmt. Da Tofu an sich eher geschmacksarm ist, ist er der perfekte Träger für die unterschiedlichsten Aromen und Gewürze. Tofu kann zusammen mit Zucchini, Paprika und Zwiebeln zu leckeren Grillspießen verarbeitet werden. Auch in der Kombination mit Obst kann Tofu lecker schmecken. Einfach den Tofu in kleine Stücke schneiden, süß marinieren und gemeinsam mit den fruchtigen Leckereien auf einem Spieß befestigen. Hier sind noch mehr Rezeptideen. Tofu Produkte können aber auch in fertiger Form gekauft werden. Die Angebote reichen von Tofu Würstchen über Tofu Steak bis zu Tofu Schnitzeln.

Tofu Alternativen:

Neben Tofu werden auch Seitan, Tempeh und Lupinen immer beliebter. Diese Produkte haben einen stärkeren Eigengeschmack als Tofu und könnten sich in der Zukunft dank ihrer vielen Vorzüge durchsetzen.

Obst und Gemüse:

Die Auswahl an Gemüsesorten, die auf den Grill gelegt werden können ist riesig. So können aus den Blättern des Spitzkohls mit Gemüse gefüllte Päckchen geformt werden. Dazu müssen Sie einfach das klein geschnittene Gemüse auf die Kohlblätter legen, die Blätter zu einem Päckchen formen und es mit Zahnstochern fest stecken. Das Ganze für 15 Minuten in einer Alu Schale über dem Grill anbringen und schon kann das Gemüse verzehrt werden. Leckeres aus Gemüse kann aus Auberginen, Champignons oder Paprika gezaubert werden. Aber auch Gemüsesorten wie Spargel, Fenchel oder Pak Choi lassen sich prima grillen.

Mit gegrilltem Obst können sie ganz neue Geschmackswelten für sich entdecken. Doch Vorsicht: Obst braucht beim Grillen nur wenig Hitze und einen relativen großen Abstand zur Hitzequelle. Daher empfiehlt es sich einen speziellen Vegetarier Grill wie der von Spiess-grill.de, zu verwenden. Ungewöhnliche Geschmackserlebnisse können entstehen, wenn Sie süßes Obst mit feurigen Gewürzen kombinieren. Wie wäre es zum Beispiel mit Chilisoße, Pfeffer oder Basilikumblättern zu ihrem Obst? Aber auch Klassiker wie Käse und Weintrauben können den Grillabend bereichern.

Worauf muss ich beim Vegetarisch Grillen achten?

Die Marinade:

Beim vegetarischen Grillen empfiehlt es sich, Gemüse und Tofu vor dem Grillen zu marinieren. Das dient nicht nur einem intensiveren Geschmack, sondern schützt das Gemüse auch vor dem Austrocknen. Damit das Gemüse und der Tofu besonders würzig schmecken, können sie für mehrere Stunden in einer Marinade aus Öl, Zitronensaft, Essig, Gewürzen und Kräutern eingelegt werden.

Salzen:

Gemüse sollte übrigens immer erst nach dem Grillen gesalzen werden, da Salz dem Gemüse das Wasser entzieht. Salzt man es schon vorher, schmeckt das Gemüse trocken und hat keinen Biss mehr.

geringere Hitze:

Da Zutaten wie Tofu, Gemüse, Obst oder Käse wesentlich weniger Hitze vertragen als Fleisch, sollten Sie sich beim Grillen auf diesen Umstand einstellen. Es empfiehlt sich bei indirekter Hitze zu grillen, damit die Zutaten nicht so schnell verbrennen.

Frische Zutaten:

Um noch bessere Grillergebnisse zu erzielen, sollten Sie Gemüse und Obst ganz frisch zubereiten. Sie werden von dem Resultat begeistert sein.

Dips:

Mit leckeren, würzigen Dips können Sie ihr kulinarisches Grillvergnügen noch abrunden. Besonders zu gegrillten Kartoffeln oder geröstetem Brot schmecken die Dips aus Oliven, Tomaten oder Chilli hervorragend.

Edelwodka – was unterscheidet ihn von gängigen Markenspirituosen

wodkaWodka – das ist die Seele Russlands und ein Heiligtum für diejenigen, die mit ihm aufgewachsen sind. Selbst hoch angesehene Köpfe, wie der Erfinder des Periodensystems Dimitri Mendelejew beschäftigte sich lange mit ihm, schrieb zahlreiche Artikel über sein Destillationsverfahren und sogar seine Doktorarbeit über das russische Wasser des Lebens. Liebhaber des klaren Tropfens trinken ihn gern bei Zimmertemperatur oder nur leicht gekühlt bei 15 – 18°C. Barkeeper sind begeistert von seinem neutralen Geschmack, ohne den einige Cocktails nicht produzierbar wären. Was also ist so besonders an Wodka und weshalb sind so derart große Preisunterschiede vorhanden?

Das Geheimnis guten Wodkas
Die Ausgangsrohstoffe für Wodka sind, Roggen, Weizen, Kartoffeln, Melasse, Mais, Reis oder gar Weintrauben. Generell kann jede kohlenhydrathaltige Pflanze verwendet werden. Russischer und polnischer Wodka wird zumeist aus Roggen oder Kartoffeln destilliert. Während der Zeit der Prohibition im Zarenstaat wanderten Unternehmen ins Ausland ab (hier mehr). So verbreitete sich der Wodka bis nach Neuseeland und in die USA, weshalb auch Mais oder in Asien Reis als Basis genutzt werden. Fest steht, dass ein Wodka aus Roggen oder Kartoffeln zwar von der Herstellung etwas teurer ist, dafür aber sehr weich, leicht süßlich und von einer unvergleichlichen Milde sein kann, wird er sorgfältig destilliert und anschließend mit gutem Wasser auf Trinkstärke von mindestens 37,5 % Alkoholgehalt gebracht.

Die Destillation guten Wodkas
Die Herstellungsprozedur ähnelt anfänglich sehr dem Bierbrauen. Roggen wird gemälzt, und mit Wasser und Hefekulturen zur Gärung gebracht. Bei Kartoffeln werden kleine Stücke der Bodenfrucht eingeweicht, mit Malz versetzt, um abschließend mit Hefe den Gärprozess in Gang zu setzen. Hierdurch entsteht ein Sud mit 6-8% Alkoholgehalt, der nun stufenweise im Permanentbrennverfahren destilliert wird. Der gewonnene Alkohol wird in unterschiedlichen Verfahren gefiltert. Kohlefilterung, das Filtern mit Milcheiweiß, auf elektrischem Wege oder durch Einfrieren und Ausfällen werden eingesetzt, was die Fuselöle entfernt. Die abschließende Feinfiltrierung entfernt alle Schwebstoffe.
Die Rohstoffauswahl, Destillationsart und Filterverfahren verursachen erhebliche Qualitätsunterschiede. Ein Billigwodka aus Melasse, der einem preiswerten Filterverfahren und einer einfachen Destillation unterzogen wurde, verursacht bei seiner Herstellung auch nur etwa 10-15% der Kosten, die ein edeles Tröpfchen aus reinem Roggen bei der Dreifachdestillation und kombinierter Mehrfachfiltrierung verursacht.

Wenn aus Eisbergen Feuerwasser wird

Die so produzierte neutrale Spirituose enthält je nach Destillationsverfahren gut 80% reinen Alkohol. Als letzter Schritt muss das Destillat auf Trinkstärke verdünnt werden. Hier kann ein Wodka weiter veredelt werden. Bei hochwertigen Tropfen wird das Wasser gefiltert, mit Sauerstoff angereichert, von Eisen, Kalk und Kalzium befreit, um ein möglichst geschmacksneutrales Produkt zu erhalten, das den Wodka nicht verfälscht. Andere Hersteller wagen sich sogar auf Eisberge und sägen aus ihnen riesige Blöcke. Das so gewonnene etwa 10.000 Jahre alte Wasser nutzen sie zur Herstellung von Wodka oder auch zum Brauen von Bier.

Quelle/Informationen: www.premium-wodka.info

Gefüllte Kartoffeln

Rezept für leckere Grillbeilage Kartoffeln gefüllt

Zutaten für gefüllte Kartoffeln:

gewürfelter mittelalter Gouda

Pfeffer, Salz

1 Knoblauchzehe

Schnittlauch

4 EL Petersilie

1 Mozzarella

500 g Sauerrahm

1 kg Kartoffeln

Zubereitung gefüllte Kartoffeln:

Die rohen Kartoffeln waschen und sie mit der Schale kochen. So lange, bis sie weich geworden sind. Anschließend die Kartoffeln schälen, halbieren und die Kartoffeln ganz vorsichtig aushöhlen. Das Innere der Kartoffeln mit der Gabel zerdrücken, in eine Schale geben und die übrigen Zutaten dazugeben. Die Masse jetzt in die Kartoffelschalen füllen sowie den gewürfelten Gouda hinzugeben. Auf dem Grill bei einer Grilltemperatur von etwa 200°C ca. 20-25 min gratinieren.

 

 

Bayrischer Kartoffelsalat

Zutaten:

Salz, Pfeffer, brauner Zucker
1 Päckchen gemischte Kräuter (TK)
1 Salatgurke (entkernt)
3 EL Wein- oder Obstessig
4 EL Pflanzenöl
50 ml Gemüsebrühe
1 rote Zwiebel
50g durchwachsener Speck (gewürfelt)
1 kg Kartoffeln (Salatkartoffeln oder festkochend)

Zubereitung:

Zuerst die Kartoffeln nicht geschält in salzigem Wasser gar kochen. Während die Kartoffeln kochen, eine Marinade machen. Dazu den Speck und klein Würfel schneiden und die Zwiebeln ohne Öl in der Pfanne knusprig anbraten. Den Essig, das Öl, den Senf, die Kräuter und die Brühe zu einem Dressing verrühren, mit Salz, Pfeffer und auch mit Zucker würzen. Dann die Speck-Zwiebel-Masse hinzu geben und nochmals abschmecken. Die Kartoffeln abgießen und etwas abkühlen lassen (aber nicht komplett kalt werden lassen), danach pellen und klein schneiden. Eine entkernte Gurke der Länge nach halbieren, dann vierteln sowie in kleine Stücke schneiden oder auch in dünne Scheiben hobeln. Dazu geben. Die Kartoffeln und das Dressing gut miteinander mischen. Etwa eine halbe Stunde ziehen lassen.

Pizza-Kartoffeln

4 große Kartoffeln

3 TL Olivenöl

1 EL Pizzagewürz

Salz

Die Kartoffeln wie gewohnt waschen, mit der Schale garen und kaltstellen. Die Kartoffeln der Länge nach halbieren. In einer Alu-Grillschale mit etwas Abstand zur Glut rund 10 Minuten grillen, öfter mal wenden. Das Olivenöl mit dem Pizzagewürz mischen. Die Kartoffeln an ihren Schnittflächen hiermit bepinseln, nur sehr leicht salzen und rund 2-3 Minuten weitergrillen. Das Ganze heiß servieren.